Schneller Versand

30 Tage Widerrufsrecht

Sichere Zahlung

Sicherheitsschuhe S7

Mehr lesen

S7 gehört zur Sicherheitsschuhsystematik der EN ISO 20345:2022. Gegenüber der entsprechenden S3-Kategorie kommt die geprüfte Wasserdichtheit des zusammengebauten Schuhs hinzu. Das hilft bei der Auswahl für Nässe, sagt aber noch nicht, ob Einlagenart, weitere Anforderungen und Passform zur Arbeit passen.

1 Artikel

Arbeitsschuhe im Überblick · Sicherheitsschuhe S3

S7, S7L und S7S unterscheiden

Kategorie Grundlage und Zusatz Einlage gegen Durchstich
S7 Wie S3, zusätzlich Ganzschuh-Wasserdichtheit Metallische Einlage Typ P
S7L Wie S3L, zusätzlich Ganzschuh-Wasserdichtheit Nichtmetallische Einlage Typ PL; Prüfung mit 4,5-mm-Nagel
S7S Wie S3S, zusätzlich Ganzschuh-Wasserdichtheit Nichtmetallische Einlage Typ PS; Prüfung mit 3-mm-Nagel

So wird daraus eine Auswahl

Beispiel: Die Arbeitsplatzanforderung verlangt neben den benötigten Sicherheitsmerkmalen Wasserdichtheit des gesamten Schuhs. Eine reine WPA-Angabe zum Oberteil genügt dafür nicht. Wähle den dokumentierten Ganzschuh-Nachweis und danach die geforderte Einlagenart. Verlangt das Schutzkonzept eine metallische Einlage, ist ein S7L-Modell trotz seines Nässeschutzes keine gleichwertige Auswahl.

WPA betrifft Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme des Oberteils; WR die Wasserdichtheit des ganzen Schuhs unter Prüfbedingungen. Das bedeutet keinen unbegrenzten Einsatz unter Wasser und keinen Chemikalienschutz. Die Endungen L und S unterscheiden Einlagentypen und Prüfungen, nicht Komfortstufen. Probiere geeignete Modelle mit den verwendeten Socken an: Zehenraum und Fersenhalt müssen gleichzeitig passen; eine größere Nummer löst nicht automatisch ein Weitenproblem.

Fachliche Grundlage: DGUV: Sicherheitsschuh-Kurzzeichen nach EN ISO 20345:2022 · DGUV Regel 112-191: Fuß- und Knieschutz.

Merkliste