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Einweg-Schutzkleidung

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Bei Einweg-Schutzkleidung gehört zum Kauf mehr als die Auswahl einer Größe: Welche Körperbereiche müssen bedeckt sein, und wann wird die verwendete Ausrüstung abgelegt oder ersetzt? Die Bezeichnung Einweg beschreibt keine bestimmte Schutzleistung gegen Staub, Flüssigkeit oder Wärme.

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Schutzaufgabe bestimmen · Einweg-Schutzanzüge vergleichen · Einweghandschuhe

Vom Ablauf zur vollständigen Ausstattung

  • Wird Ganzkörperabdeckung verlangt, führt der Vergleich zu einem dafür geeigneten Schutzanzug. Ein einzelner ergänzender Bekleidungsteil ist dafür kein vollständiger Ersatz.
  • Bleiben Hände, Füße oder das Gesicht gefährdet, werden passende Ergänzungen mitgeplant. Ein Anzug liefert nicht automatisch den Schutz für diese Bereiche.
  • Mehrere getrennte Arbeitsabschnitte können mehrere Wechsel erfordern. Ersatz nach dem vorgesehenen Ablege- und Wechselverfahren bemessen, nicht ausschließlich nach der Zahl der Personen.

Beispiel für die Auswahl

Zwei Beschäftigte sollen nacheinander einen verunreinigten und einen sauberen Bereich bearbeiten. Je ein Anzug pro Person ist nur dann eine vollständige Beschaffung, wenn der vorgesehene Ablauf damit auskommt. Muss die Ausrüstung vor dem Bereichswechsel abgelegt und verworfen werden, wird dafür Ersatz eingeplant; eine verschmutzte Außenseite wird nicht in den sauberen Ablauf übernommen.

Welche Schutzart benötigt wird, richtet sich nach Stoff und Einwirkung. Was nach einem Einsatz weiterverwendet werden darf, entscheidet die konkrete Gebrauchsanleitung; Waschen oder Desinfizieren einer Einwegausführung ist keine automatische Wiederaufbereitung.

Fachliche Grundlage: uvex: Schutzanzug auswählen und handhaben · IFA: Prüfarten von Chemikalienschutzkleidung.

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