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Zangen, Zwingen & Spannwerkzeuge

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Greifen und Spannen unterscheiden sich durch die Dauer und den Ort der Haltekraft. Eine Zange wird mit der Hand geführt; eine Zwinge hält Bauteile an frei gewählten Punkten; ein Schraubstock schafft einen wiederholbaren stationären Spannplatz.

12 Artikel

Zangen · Zwingen und Schraubstöcke

Wie soll das Werkstück gehalten werden?

Aufgabe Kaufweg Messpunkt
Teil kurz greifen, führen oder positionieren Zange nach Backenform, Öffnungsweite und Zugang Werkstückform plus freier Raum um die Greifstelle
Zwei Bauteile während eines Arbeitsschritts zusammenhalten Zwinge nach Spannweite und Ausladung Gesamtmaß und Abstand der Spannstelle zur Kante
Werkstück wiederholt an einem festen Platz halten Schraubstock nach Backenöffnung, Montage und freier Bearbeitungszone Werkstückmaß, Montagefläche und benötigter Zugang

Beispiel: zwei Leisten verbinden und anschließend bearbeiten

Während des Fügens sollen beide Leisten über ihre Länge zusammenbleiben: Dafür vergleichst du Zwingen und legst mehrere Spannpunkte fest. Für die spätere Bearbeitung eines einzelnen Endes kann ein stationärer Schraubstock passen, wenn Montagefläche und Backenöffnung genügen. Eine einfache, nicht selbstklemmende, handbetätigte Greifzange scheidet hier als dauerhafte Haltevorrichtung aus, weil sie während der Arbeit fortlaufend gehalten werden müsste.

Empfindliche Oberflächen und zulässige Spannkräfte beurteilst du anhand Werkstück und konkreter Werkzeugangaben; aus der Werkzeugfamilie folgt keine universelle Eignung.

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