Warnschutzkombinationen · Äußere Warnschutzjacken · Warnschutzshirts · Arbeitspullover und Sweatjacken
Pullover oder Sweatjacke nach Wechselhäufigkeit wählen
| Arbeitsablauf | Bauformvergleich | Entscheidung |
|---|---|---|
| Wärmende Schicht bleibt längere Zeit an | Pullover wird über den Kopf angezogen. | Prüfe den Anziehweg mit der übrigen Ausrüstung; nötige PSA darf im Gefahrenbereich dafür nicht abgelegt werden. |
| Häufiger Wechsel der wärmenden Schicht | Eine Sweatjacke mit durchgehendem Frontverschluss lässt sich von vorn öffnen. | Diese Ausführung kann den Wechsel erleichtern; für den Einsatz muss sie wie vorgesehen geschlossen passen. |
| Zusätzliche äußere Jacke | Raum an Oberarmen, Schultern und Verschlüssen | Beide Teile gemeinsam anprobieren; ein einzeln passender Pullover kann darunter zu eng werden. |
So wird daraus eine Auswahl
Beispiel: Morgens trägst du Shirt, Sweatjacke und äußere Jacke. Mittags soll nur die äußere Jacke weg. Dann muss die sichtbare Kombination aus Sweatjacke und Hose die Anforderung erfüllen. Wird später auch die Sweatjacke abgelegt, ist zusätzlich der Zustand mit Shirt zu planen. Erst danach lohnt der Vergleich von Taschen und Verschlüssen.
Eine wärmende Schicht ersetzt nicht automatisch eine Jacke mit ausgewiesenem Regen- oder Kälteschutz. Auch unter einer Warnjacke getragenes gewöhnliches Sweatshirt wird selbst nicht zu Warnkleidung. Die Anforderungen müssen beim Schichtwechsel weiterhin erfüllt sein.
Fachliche Grundlage: DGUV: Warnkleidung in passenden Größen und Schichten · DGUV: Warnkleidung und Wetterschutz.