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Schweißerjacken

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Eine Schweißerjacke muss sich mit der vorgesehenen Unterbekleidung schließen lassen und beim Arbeiten die erforderlichen Bereiche bedecken. Vergleiche deshalb Schulterbewegung und Ärmellänge mit Hose und Handschuhen. Der Nachweis für die Schweißaufgabe wird vor Taschenzahl oder Stoffgefühl geklärt.

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Schweißerhosen · Schweißerhandschuhe · Schweißerschutz für die Arbeitsposition

Geschlossene Jacke in Arbeitsbewegung vergleichen

  • Beim Vorstrecken der Arme darf der Schnitt nicht so spannen, dass der Frontverschluss geöffnet werden müsste. Mehr Raum an der Schulter kann wichtiger sein als zusätzliche Weite am Bauch.
  • An Handgelenk und Bund zählt die Abdeckung zusammen mit Handschuh und Hose. Ein einzeln passender Ärmel kann in dieser Kombination beim Greifen eine Lücke entstehen lassen.
  • Bei Arbeiten über Kopf können Kopf und Nacken zusätzliche geeignete Abdeckung benötigen. Eine längere Jacke löst diese andere Schutzaufgabe nicht.

Beispiel für die Auswahl

Du erreichst die geplante Naht nur mit weit nach vorn gestreckten Armen. Eine geschlossene Jacke zieht dabei stark an den Schultern und gibt den Übergang zu den Handschuhen frei. Vergleiche eine geeignete andere Schnitt- oder Größenvariante mit denselben Handschuhen. Offen tragen oder Ärmel zurückschieben ist keine Lösung für die fehlende Bewegungsfreiheit.

Schweißerschutzkleidung nach EN ISO 11611 wird entsprechend der festgelegten Aufgabe gewählt und hochgeschlossen getragen. Zusätzliche PSA richtet sich nach Verfahren und Position. Mit Öl oder anderen entzündlichen Stoffen verunreinigte Kleidung ist kein geeigneter Ausgangszustand für den Schweißeinsatz.

Fachliche Grundlage: DGUV Regel 109-607: Schweißen im Metallbau · DGUV: Schweißerschutzausrüstung richtig tragen.

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