Oregon Schnittschutzstiefel Yukon Leder, Klasse 1, S2 SRC
Sicherheitsschuhe
Normaler Preis €137,99 *GrundpreisCofra Schnittschutzstiefel Woodsman
Sicherheitsschuhe · Wasserdicht
Normaler Preis €90,09 *GrundpreisOregon Schnittschutz-Gummistiefel Yukon Klasse 3
Gummistiefel · SB
Normaler Preis €101,99 *GrundpreisOregon Schnittschutzstiefel Fiordland Klasse 2, S3 WR SRC
Sicherheitsschuhe · S3
Normaler Preis €218,99 *Grundpreis
Im Sortiment: der Oregon Yukon als Lederstiefel (Klasse 1, S2 SRC) und als Gummistiefel (Klasse 3), der Oregon Fiordland (Klasse 2, S3 WR SRC) sowie der Cofra Woodsman.
Weitere Arbeitsschuhe · Schnittschutz nach Gefahr einordnen · Schnittschutzhandschuhe
Prüfklassen richtig lesen
| Kennzeichnung nach EN ISO 17249 | Kettengeschwindigkeit der Prüfung | Bedeutung für den Vergleich |
|---|---|---|
| Klasse 1 | 20 m/s | Erste Prüfklasse; keine allgemeine Freigabe für jede Säge mit dieser Geschwindigkeitsangabe. |
| Klasse 2 | 24 m/s | Andere Prüfbeanspruchung; nach den Anforderungen der vorgesehenen Arbeit auswählen. |
| Klasse 3 | 28 m/s | Höhere Prüfgeschwindigkeit, aber ebenfalls kein vollständiger Schutz vor jeder Schnittsituation. |
So wird daraus eine Auswahl
Beispiel: Für die geplante Arbeit ist in der Ausrüstungsfestlegung Klasse 2 verlangt. Ein gut sitzender Stiefel der Klasse 1 scheidet damit aus. Unter den entsprechend ausgewiesenen Ausführungen vergleichst du dann Fersenhalt und Bewegungsraum mit den Arbeitssocken sowie den Sitz zur vorgesehenen Beinkleidung. Auch eine höhere Klasse macht einen schlecht sitzenden Stiefel nicht passend.
Die Prüfung bildet festgelegte Laborbedingungen ab. Reale Schnittwirkung hängt zusätzlich unter anderem von Antrieb, Kette, Kontaktwinkel und Kraft ab; die Geschwindigkeitszahl ist daher keine Schutzgarantie. Fehlende Angaben zur Säge oder zum benötigten Schutzniveau müssen vor der Auswahl geklärt werden. Niemals durch einen Schnittversuch am getragenen Stiefel testen.
Häufige Fragen zu Schnittschutzstiefeln
Sind Schnittschutzstiefel Pflicht?
Bei Arbeiten mit der Motorsäge gehören Sicherheitsschuhe oder -stiefel mit Schnittschutz zur persönlichen Schutzausrüstung, zusammen mit Schnittschutzhose, Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz sowie Handschuhen. Für den Forst konkretisiert die DGUV Regel 114-018 „Waldarbeiten“ die Anforderungen; was im einzelnen Betrieb verlangt ist, legt die Gefährdungsbeurteilung fest.
Welche Schnittschutzklasse brauche ich?
Maßgeblich ist die Klasse, die Gefährdungsbeurteilung oder Ausrüstungsfestlegung verlangen. Die Klasse nach EN ISO 17249 gibt die Kettengeschwindigkeit der Prüfung an: Klasse 1 = 20 m/s, Klasse 2 = 24 m/s, Klasse 3 = 28 m/s. Stimme die Stiefel sinnvollerweise mit der Klasse deiner Schnittschutzhose ab.
Ist Schnittschutzklasse 2 besser als Klasse 1?
Klasse 2 wurde bei höherer Kettengeschwindigkeit geprüft. „Besser“ ist trotzdem der Stiefel, der die geforderte Klasse erfüllt und gut sitzt: Eine höhere Klasse gleicht eine schlechte Passform nicht aus.
Welche Norm gilt für Schnittschutzschuhe?
Schnittschutzschuhe und -stiefel werden nach EN ISO 17249 geprüft. Die Norm baut auf der Sicherheitsschuhnorm EN ISO 20345 auf, deshalb tragen die Modelle zusätzlich eine Kennzeichnung wie S2 oder S3. Auf älteren Modellen findet sich noch die Vorgängernorm EN 381-3.
Leder oder Gummi – welcher Schnittschutzstiefel passt?
Gummistiefel wie der Oregon Yukon Klasse 3 sind bei Nässe und Schlamm schnell abgewaschen. Lederstiefel wie der Oregon Yukon Leder oder der Oregon Fiordland bieten meist mehr Knöchelführung und sind für lange Tage im Gelände angenehmer. Entscheidend bleiben die geforderte Klasse und der Sitz.
Fachliche Grundlage: DGUV: Fußschutz gegen Kettensägenschnitte · DGUV Regel 112-191: Fuß- und Knieschutz · DGUV Regel 114-018: Waldarbeiten.