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Warnschutzhosen

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Eine Warnschutzhose muss bei Gehen, Sitzen und Knien passen und in der geplanten Kombination sichtbar bleiben. Vergleiche deshalb zuerst Bund und Beinlänge am Körper, danach das gleichzeitig getragene Oberteil. Eine zu lange Hose zum Hochkrempeln einzuplanen ist keine geeignete Größenlösung.

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Warnschutz als Kombination planen · Arbeitshosen

Passform mit der Arbeitsbewegung vergleichen

Situation Vergleich Auswahlergebnis
Beinabschluss ist zu lang Passende Längenvariante oder andere passende Ausführung Nicht mit hochgekrempelten Warnflächen planen.
Häufiges Knien und Aufstehen Bewegungsraum an Knie, Schritt und Bund Eine Hose, die dabei stark spannt oder abrutscht, scheidet trotz passender Bundzahl aus.
Langes Oberteil oder mitgeführtes Gerät Tatsächlich sichtbare Flächen der getragenen Kombination Verdeckte Warnbereiche nicht als sichtbar mitrechnen.

So wird daraus eine Auswahl

Beispiel: Zwei Hosen sitzen im Stehen ähnlich. Bei der einen reicht der Beinabschluss über den Schuh, und beim Knien spannt der Schritt. Die andere passt in Länge und Bewegung. Wähle die passende Ausführung; plane weder Umschlagen noch eine eigenmächtige Änderung der Warnbereiche als Korrektur ein. Anschließend wird sie zusammen mit dem vorgesehenen Oberteil beurteilt.

Die erforderliche Warnklasse gilt für die dokumentierte Trageausführung. Eine Hose ergänzt ein Oberteil nicht automatisch zu einer höheren Klasse. Für die Gesamtplanung führt der Warnschutz-Hub weiter; normale Arbeitshosen sind ein eigener Auswahlweg ohne daraus ableitbare Warnwirkung.

Fachliche Grundlage: BGHW: Warnkleidung richtig tragen.

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